Eine Handvoll Mehl, etwas Milch, Butter und Zucker: Daraus zaubern Südtiroler fluffigen Kaiserschmarren. Wer es lieber herzhaft mag, freut sich über die unverwechselbare Südtiroler Gerstensuppe. Gerade im Winter wärmen diese Traditionsgerichte Herz und Körper.
Läuft euch schon das Wasser im Mund zusammen?
Mit einer roten Nase, kalten Händen und müden Beinen nehmen Skifahrer und Skifahrerinnen nach einem erlebnisreichen Tag am gedeckten Tisch in einer gemütlichen Stube Platz. Ein herrlicher Duft, ein Blick in die Speisekarte und schon ist die Entscheidung gefallen: Gerstensuppe. Was gibt es Besseres, um sich von innen aufzuwärmen und neue Kraft für den nächsten Tag auf der Piste zu sammeln? Der erste Löffel macht Lust auf mehr, der zweite überzeugt, und nach dem dritten wird bereits nach dem Rezept gefragt. Wir teilen es gerne mit euch.
Südtiroler Soul Food
Diese Zutaten benötigt ihr für eine echte Gerstensuppe:
• 1,5 l Wasser
• 150 g Selchfleisch
• 1 kleines Stück geräucherten Bauchspeck
• 100 g Rollgerste
• 1 Kartoffel
• 1 Zwiebel
• 1 Knoblauchzehe
• 1 Karotte
• Selleriegrün (oder ein Stück von der Sellerieknolle)
• Petersilie
• Salz und Pfeffer
Zuerst röstet ihr Zwiebel, Knoblauch, Selleriegrün und Karotte in einem Topf leicht an. Die Gerste kurz mit kaltem Wasser abspülen und in den Topf zum Gemüse geben. Mit Wasser aufgießen und das Selchfleisch sowie den Bauchspeck dazugeben. Lasst alles etwa 40 Minuten kochen und fügt dann die Kartoffel hinzu, die für weitere 10 Minuten mitgart. Mit Salz, Pfeffer und Petersilie abschmecken und voilà: Lasst es euch schmecken!
Für ein Dessert ist immer Platz.
Im Magen bleibt selbst nach einer reichhaltigen Gerstensuppe immer noch Platz für etwas Süßes, für Kaiserschmarrn etwa. Deshalb verraten wir euch hier, wie der Klassiker gelingt:
150 Gramm Mehl, 200 Milliliter Milch und eine Prise Salz zu einem glatten Teig rühren. Sechs Eigelbe unterrühren, das übrig gebliebene Eiweiß mit 1 EL Zucker zu Schnee schlagen und unter die Masse heben. Den Teig in einer heißen Pfanne mit etwas Öl anbraten, bis beide Seiten goldgelb sind. Dann verpasst ihr dem Schmarren seinen Signature-Look, indem ihr ihn mit einer Gabel in Stücke zerreißt und anschließend mit Butter, Zucker und Vanillezucker leicht karamellisiert. Und ganz wichtig: Mit hausgemachter Preiselbeermarmelade schmeckt der Südtiroler Kaiserschmarren am besten.
Wir wünschen gutes Gelingen beim Nachkochen und Backen dieser Südtiroler Traditionsgerichte. Und keine Sorge, falls etwas nicht gleich gelingt – bei eurem nächsten Urlaub in Südtirol könnt ihr euch sicher noch mehr kulinarische Inspiration holen.
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